Donnerstag 27 Juni 2019

Emscher-Projekt Hochwasserrückhaltebecken aus botanischer Sicht

Bei schönem Wetter gehts zum Mengeder MeerWas passiert, wenn man einen zum Abwasserkanal degradierten Fluss säubert und befreit? Die  Emscher, bisher die ungeliebte „Köttelbecke“ des Ruhrgebiets, erhält ihre natürliche Gestalt zurück. Im Dortmunder Nordwesten, auf dem Gebiet von Dortmund-Mengede und Castrop-Rauxel, entsteht  eine Auenlandschaft. Das in Jahren aufwändiger Arbeit geschaffene Landschafts-Relief mit dem umständlich klingenden Namen „Hochwasserrückhaltebecken“ wurde 2016 bereits zunehmend von der Natur und den Menschen vereinnahmt. Davon überzeugten sich Mitglieder der Botanik AG Ruhrgebiet-Ost (Bild links) bei einer Exkursion durch das Gelände.

Bäume, Weihnachtsstern und Christrosen

WeihnachtskaktusPflanzen, die zu bestimmten Anlässen herangezogen werden, bestimmen rund um das jeweilige Datum das Bild in Geschäften und auf Märkten. Das Weihnachtsfest sichert nicht nur in Europa verschiedenen Arten eine ungeheure Verbreitung sowie ihren Produzenten und Händlern ein lohnendes Saisongeschäft. Die Lebensdauer des weihnachtlichen Pflanzenschmucks ist jedoch völlig unterschiedlich.

Weiße Weihnacht ein Ausnahmefall

ZierquittenDie Fotos entstanden am Vormittag des 28. Dezember 2015. Ich frage mich: War dieser Winter ein erster Blick in die Zukunft? Eisessen statt Schlittschuhlaufen? Es gab mal wieder Bilder, Berichte und Kommentare die Menge: Der Klimawandel hat uns im Griff. Dass im Ruhrgebiet die weiße Weihnacht ein sehr seltener Gast ist, vergessen wir allzu gern.

Rote Blüten, gelbe Früchte: heiße Farben am 28. Dezember in einem Vorgarten in Dortmund-Bodelschwingh.

In manchen Vorstadtstraßen wird Grün Mangelware – Initiativen halten dagegen

Grau in GrauIn Städten wachsen Steinwüsten, Kulissen wie in Endzeit-Filmen. Stein, so weit das Auge reicht,  Stahlgitter, Plastikzäune. Neben den Häusern getunte Autos. Keine Schrottkarren wie bei Mad Max, sondern neu, stylish aufgemotzt und frisch poliert. Das einzig Glänzende im staubigen Grau. Immer mehr Gärten werden mit Kies zugeschüttet. Nichts wächst. Das Leben ist auf dem Rückzug.Wird hier einer aufräumen?

Schadinsekten und Krankheitserreger auf dem Vormarsch

Beginnendes EschentriebsterbenSchüttere Kronen, tote Äste, schadhafte Rinde an den Stämmen: selbst Laien bleiben die Veränderungen nicht verborgen. Überall kränkeln Stadt- und Straßenbäume. Dortmund macht keine Ausnahme. Vor allem über das rapide Fortschreiten des Eschensterbens wurde in letzter Zeit häufig berichtet. Nicht nur die Gewöhnliche und die Schmalblättrige Esche leiden. Viele heimische Laubholzarten scheinen dem Klimawandel und den besonderen Herausforderungen einer zubetonierten und wenig rücksichtsvollen Umwelt im urbanen Raum kaum noch gewachsen.

"Querbeet"-Experte Klaus Körber verrät Geheimnis dauernder Blütenpracht

Klaus KörberWelcher Gartenbesitzer hatte nicht schon mal Probleme mit Clematis? Wenn man etwas über die pilzanfälligen Klettergehölze wissen will, kommt man an diesem Experten nicht vorbei: Klaus Körber, (Bild rechts unten) Leiter des Sachgebiets Obstbau und Baumschule der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim, ist vielen aus der Gartensendung "Querbeet" des Bayerischen Fernsehens bekannt.

Moderne Sorten sind weniger zickig - aber beliebt bei

Wühlmaus und Lilienhähnchen wie eh und je

Dr. Jörg Michael GiffeiNeben der Rose gehört sie zu den seit Jahrtausenden kultivierten ausdauernden Zierpflanzen, aber sie genießt auch den Ruf, nicht gar so einfach zu sein: die Rede ist von der Lilie - oder besser - den Lilien (es gibt mehrere natürliche Arten). Dr. Jörg Giffei, (im Bild links) Lilienzüchter aus Datteln, stellte der Dortmunder Gesellschaft der Staudenfreunde diese "Wilden" vor.