Dienstag 11 Dezember 2018

Ohne Bäume geht es nicht

Ohne Bäume und Sträucher gäbe es kaum tierisches und somit auch kein menschliches Leben auf diesem Planeten. Es sind die Wälder der Erde, welche die größte Menge des für die Erderwärmung verantwortlichen Kohlendioxids speichern und den notwendigen Sauerstoff produzieren.

Catalpa

Abgesehen von dieser global wichtigen Bedeutung spielen sie in Gärten ebenfalls eine Hauptrolle. Mit ihren ganzjährig sichtbaren Strukturen schaffen sie ein optisches Gerüst, eine Ordnung, ob als Einzelgehölz, als Schnitthecke oder frei wachsendes Strauchwerk. Bäume und Sträucher.bieten Vögeln, Insekten und kleinen Säugetieren Lebensraum und Nahrung. Auch Menschen nutzen viele Baumarten intensiv, das Holz zum Bauen oder als Brennmaterial, die Früchte, Nüsse und Blätter für die Küche oder medizinische Zwecke.

Fotos: Monika Zybon-Biermann

Organisationen

Deutsche Dendrologische Gesellschaft e.V. (DDG)

Deutsche Rhododendron-Gesellschaft e.V. (DRG)

Deutsche Efeu-Gesellschaft e.V.

 

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald ist eine seit 1947 aktive Gemeinschaft engagierter Waldschützer, die den Wald erhalten will, aber auch eine schonende Nutzung befürwortet. Das Ziel dieser Organisation ist es vor allem, das Verhältnis der Menschen zum Wald zu verbessern, weil die Menschen, leider vor allem die Jugend, heute mehr und mehr von der Natur entfremdet sind.

25.000 Mitglieder sind in 400 örtlichen Gruppen organisiert. Dort leisten sie aktive Naturschutzarbeit und betreuen Projekte.

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald ist ein gesetzlich anerkannter Naturschutzverband, wirkt bei Planungen mit, die einen Einfluss auf die Umwelt haben und arbeitet in Gremien wie Natur- und Landschaftssschutz- sowie Jagdbeiräten mit. Jugendarbeit ist ein Schwerpunkt mit Jugendwaldheimen, Waldjugendspielen, Waldschulen und -kindergärten, Patenforsten, Lehrpfaden und mobilen Schulen.

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald

 

30.000 (Schönheits-)Königinnen namens Rosa

Alte RosenRosen gehören zu den ältesten Kulturpflanzen. Seit über 2000 Jahren wird die Gattung Rosa züchterisch bearbeitet; schon die alten Griechen verliehen ihr den Titel „Königin der Blumen“. Vor allem im alten Persien, aber auch in China und Europa wusste man ihre Schönheit und ihren Duft zu schätzen. Sogar medizinische Wirksamkeit wurde ihr unterstellt. Ihr wertvolles Blütenöl liefert die Grundlage für Parfüms. Aus den – je nach Autor – zwischen 100 bis 250 Wildarten entstanden bis heute weltweit rund 30.000 Sorten in allen möglichen Größen, mit unterschiedlichen Wuchsformen und – außer Blau – fast allen Farben.

Diese Vielfalt wird in Deutschland von der 1883 gegründeten Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde (GRF) betreut, der republikweit 50 Freundeskreise angehören. Präsentiert wird die blühende Pracht im Europa-Rosarium Sangerhausen, der größten Sammlung auf deutschem Boden, und der zweitgrößten Sammlung, dem Deutschen Rosarium im Dortmunder Westfalenpark. Sechs Jahre nach der Gründung des Deutschen Rosariums schlossen sich Dortmunder zu einem eigenen Freundeskreis zusammen. Ihm gehören heute nahezu 600 Mitglieder an.

Die Rosenfreunde fördern das Wissen um die vielgestaltige Gattung, ihre Geschichte, Kultur, Pflege und die Gestaltung von Rosengärten. Vorträge, Exkursionen, Gartenreisen und der Austausch zwischen den Mitgliedern stehen im Vordergrund.

www.rosenfreunde-dortmund.de

 

 

Baumschulen und Gärtnereien

Dr. Hans Simon gehörte zur deutschen Gärtner-Prominenz des 20. Jahrhunderts, war Sachbuchautor und in mehreren Organisationen tätig. In seinem Betrieb, der von seinem Sohn weitergeführt wird, finden sich auch besondere Gartengehölze.

Sortiments- und Versuchsgärtnerei Simon

Heimische Gehölze, Blumenzwiebeln, Stauden und Nutzpflanzen sind Schwerpunkt des Angebots der Versandgärtnerei "Naturwuchs" in Bielefeld. Viele besondere und seltene Pflanzen wie Wildobst, nicht nur aus Mitteleuropa, alte Gemüse- und Kartoffelsorten, und Zierpflanzen, die schon zu Uromas Gartenschätzen gehörten, sind zu entdecken.

www.naturwuchs.de

Marios Efeugarten

Zwerggehölzspezialisten

GingkoblattBoomkwekerij André van Nijnatten, Meirseweg 26 a, 4881 DJ Zundert (Großhandel) www.boomkwekerij-v-nijnatten.nl


Planten Tuin Esveld., Rijneveld 72, NL 2771 XS Boskoop, www.esveld.nl (webshop)


E.A. Stöckmann Handels GmbH & Co.KG, Westersteder Str. 20 a, 26160 Bad Zwischenahn, besondere Laub- und Nadelgehölze, Großhandel, Händler-Adressen, aber auch Informationen für Privatkunden unter www.nasto-symphonie.de


Gärtnerei Findling, M. Koppenhagen, Abstoß 2, 51688 Wipperfürth, Staudengärtnerei mit Schwerpunkt Alpine Pflanzen und viele Zwerggehölze, Schaugarten. www.alpinepflanzen.de


Baumschule Hachmann, Brunnenstr. 68, 25355 Barmstedt, www.hachmann.de (268 Sorten Laubgehölze,112 Sorten jap. Ahorne, 269 Sorten Koniferen)


Baumschulgarten Enneking, Vördener Str. 42a, 49401 Damme, E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Internet: www.baumschulgarten-enneking.de (Viele Laub- und Miniaturgehölze, u.a. 170 Sorten Ahorne).


Boomkwekerij Herman Geers dwerg & miniatuurplanten, Laag Boskoop 104, 2771 GZ Boskoop

Rosenschulen

Die älteste deutsche Rosenschule besteht seit 1868: Es ist der Rosenhof Schultheis, Bad Nauheim, der das von sich sagt. Bereits zehn Jahre nach Gründung wurden 1495 Rosensorten angebaut. Benachbarte landwirtschaftliche Betriebe folgten dem Beispiel, sodass hier ein Zentrum der Rosenzucht entstand. Das Rosendorf Steinfurth ist das älteste Deutschlands.

Es gibt ein Rosenmuseum und alle zwei Jahre ein Rosenfest. Die Firma Schultheis wird inzwischen  in der fünften Generation geführt. Immerhin über 1000 historische und moderne Sorten, in allen Größen und Formen, vom Bodendecker bis zur Rankrose werden selbst angebaut und verkauft. Ein Schwerpunkt der Zucht liegt auf den hochwachsenden Ramblerrosen. Ein Onlineshop gehört dazu.

Rosenhof Schultheis

Eine weitere große Traditionsfirma der Rosenzucht ist die norddeutsche Firma Kordes, 1887 in Elmshorn gegründet. Auch hier ist es die fünfte Generation, die den Betrieb in Sparrieshoop führt. Dort, am Hauptsitz, werden jährlich ca. 2,5 Millionen Pflanzen produziert, die weltweit verkauft werden. Kordes-Rosen sind in vielen Baumschulen und Gartencenter erhältlich, werden aber auch direkt an Privatkunden verkauft – via Bestellung im Onlineshop.

Rosen in Verbindung mit naturnaher Gestaltung und der bereits seit den 90er Jahren begonnene Verzicht auf Spritzmittel auf den Testfeldern sind ein Markenzeichen des Unternehmens.Auch die Zucht spielt eine Rolle für den Erfolg. Viele Kordes-Züchtungen erhielten die Auszeichnung ADR-Rose.

Kordes Rosen

Rosen Tantau

Noack Rosen

 

 

Zeichnung: Ulla Demtröder