Sonntag 17 November 2019
Sonntag, 29 September 2019 21:55

Oasen für die Natur in der Großstadt

Dortmunds Streuobstwiesen sind besondere Lebensräume

 Schafsgeduldige Fotomodelle

Wanderschäfer Christof May (links) hat seinen
lebhaften Treibhund an die Leine gelegt.


Streuobstwiesen sind in einer Großstadt Rückzugsorte für seltene Tiere und vom Verschwinden bedrohte alte Kulturpflanzen. In Dortmund gibt es insgesamt über 100 dieser Anlagen. 51 davon befinden sich in städtischem Besitz. Letztere werden manchmal von Organisationen oder durch private Patenschaften betreut, der größte Teil aber vom Umweltamt. Die Wiesenflächen werden entweder zweimal pro Jahr gemäht oder – das ist die schonendste Methode – durch Schafe beweidet.  Diese werden  von Wanderschäfer Christof May und seinen Hunden von einer Obstpflanzung zur nächsten geführt. Jetzt stellten Umweltamtsleiter Dr. Uwe Rath, die für Reitwege, Landschaftsplanung und Schafe zuständige Christine Schlomberg und Gesa Köster von der Unteren Naturschutzbehörde zwei dieser Projekte in Kirchlinde vor.

Freigegeben in Blick über den Zaun