Dienstag 11 Dezember 2018
Freitag, 10 November 2017 10:31

Hexenbesen: Verwandlung der Bäume

Dortmunderin veröffentlicht 2. Band über botanisches Phänomen

TitelseiteWer Hexenbesen im Garten hat, will damit nicht Quidditch spielen. Der mittelalterliche Name beschreibt ein botanisches Phänomen, die „Knospenmutation“. Das sind auffallend anders aussehende Zweig-“Büsche“ auf Bäumen oder Sträuchern. Daraus gewinnen Baumschulgärtner das Rohmaterial für Gehölze in Zwerg-, Kugel- oder Säulenform, ideal für kleine Gärten, Straßen und Plätze. Die Dortmunder Autorin Monika Zybon-Biermann präsentiert in ihrem Buch „Neue Bäume für die Stadt“ Laubbäume und Ginkgos in ungewöhnlicher Gestalt.                .

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Donnerstag, 15 Februar 2018 11:30

Gehölze gegen die Langeweile

Hochschullehrer stellte Sorten und Ideen für kleine Gärten vor

Prof. Jürgen BouillonFür Garten-Neulinge könnte der Titel eines solchen Vortrags verwirrend klingen: „Raumbildende Gehölze für kleine Gärten“. Was damit gemeint ist, erläuterte der Referent, Prof. Dr. Jürgen M. Bouillon (Bild rechts © M.Zybon-Biermann) vor den Dortmunder Staudenfreunden (GdS) im Bildungszentrum des Rombergparks: „Es gibt nichts Langweiligeres, als seinen ganzen Garten auf einmal überblicken zu können.“

Wie lässt sich Abhilfe schaffen? Die beste Möglichkeit, so der an der Hochschule Osnabrück lehrende Gärtner, Landespfleger, Experte für Vegetationstechnik und Gehölzverwendung, sei der Trick, der im englischen Mutterland der Gartenkultur oft realisiert wird: Man erschafft Freiluft-Zimmer mit Hecken als Grenzen und ausdrucksvollen Baumgestalten als Blickfang. Der Gang durch eine solche Raumfolge, kombiniert mit Durch- und Ausblicken, wenn möglich, in die Landschaft, mache neugierig, sorge für Spannung und Überraschungen.

Zwei Spezialisten stellten Gehölze vor, die zu Stauden passen

Steffi Koppenhagen und Herman GeersWenn Staudenfreunde sich mit Holzgewächsen beschäftigen, müssen es besondere sein. Dementsprechend ging es beim April-Vortrag 2015 der Dortmunder Staudenfreunde um „Kleine Gehölze für alle Gärten.“ Was die Referenten, Herman Geers aus dem niederländischen Boskoop und Steffi Krampe-Koppenhagen (Bild links) aus Wipperfürth vorstellten, waren keine künstlich kleingehaltenen Bonsais. Lebende Beispiele in Töpfen und die Bilder zeigten Kultivare, deren bescheidenes Wachstum sie selbst für beengte Verhältnisse geeignet macht. Und das, ohne viel an ihnen herumschneiden zu müssen.

Kaum zu glauben, aber es gibt Buchen, Eichen und Tannen, die ein Leben auf den paar Quadratmetern eines Vorgartens oder sogar im Kübel verbringen können. Mutationen, ob als Sämling entstanden oder als „Hexenbesen“ (Knospenmutation) machen das möglich. Dabei hat die Natur nicht nur Zwerge, sondern auch andere Erscheinungen hervorgebracht, die sich mit wenig Platz begnügen: schmale Hänge- und Trauerformen oder Sträucher, die ganz flach über den Boden kriechen. Sie alle lassen sich gut mit Stauden kombinieren und bilden auf Grund ihrer ganzjährig vorhandenen Struktur das architektonische Gerüst des Gartens.

Freitag, 29 September 2017 21:33

Hexenbesen: Verwandlung der Bäume

Dortmunderin veröffentlicht 2. Band über botanisches Phänomen

TitelseiteWer Hexenbesen im Garten hat, will damit nicht Quidditch spielen. Der mittelalterliche Name beschreibt ein botanisches Phänomen, die „Knospenmutation“. Das sind auffallend anders aussehende Zweig-“Büsche“ auf Bäumen oder Sträuchern. Daraus gewinnen Baumschulgärtner das Rohmaterial für Gehölze in Zwerg-, Kugel- oder Säulenform, ideal für kleine Gärten, Straßen und Plätze. Die Dortmunder Autorin Monika Zybon-Biermann präsentiert in ihrem Buch „Neue Bäume für die Stadt“ Laubbäume und Ginkgos in ungewöhnlicher Gestalt.                .

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