Dienstag 23 Juli 2019

Tipps vom TV-Gartenexperten für Dortmunder Staudenfreunde

Klaus KoerberKlaus Körber (Bild rechts) kennt und mag Bäume wie kaum ein anderer. Als Leiter der Abteilung Obstbau und Baumschule an der Bayerischen Landesanstalt Veitshöchheim bildet er angehende Baumschulmeister aus. Seine Schwerpunkte sind Clematis und Rosen, dazu die Frage, welche Gehölze angesichts des Klimawandels noch in der Stadt überleben können. Der Zwei-Meter-Mann, ein Kerl wie ein Baum, bekannt als Gartenexperte in TV-Sendungen wie "Querbeet", macht sich zunehmend Gedanken über die Zukunft von Bienen. Seine neuesten Erkenntnisse teilte er jetzt mit den Dortmunder Staudenfreunden bei einem Vortrag im Botanischen Garten Rombergpark.

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Tipps vom TV-Gartenexperten für Dortmunder Staudenfreunde

Klaus KoerberKlaus Körber (Bild rechts) kennt und mag Bäume wie kaum ein anderer. Als Leiter der Abteilung Obstbau und Baumschule an der Bayerischen Landesanstalt Veitshöchheim bildet er angehende Baumschulmeister aus. Seine Schwerpunkte sind Clematis und Rosen, dazu die Frage, welche Gehölze angesichts des Klimawandels noch in der Stadt überleben können. Der Zwei-Meter-Mann, ein Kerl wie ein Baum, bekannt als Gartenexperte in TV-Sendungen wie "Querbeet", macht sich zunehmend Gedanken über die Zukunft von Bienen. Seine neuesten Erkenntnisse teilte er jetzt mit den Dortmunder Staudenfreunden bei einem Vortrag im Botanischen Garten Rombergpark.

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Freitag, 21 Juli 2017 20:20

Duftnessel

Botanischer Name:
Agastache
Lippenblütler (Lamiaceae)

Blütezeit:
Juni - September

Standort:
sonnig (Steppenpflanze)

Bodenansprüche:
locker, sandig, keine Staunässe

Pflege:
anspruchslos, die Fruchtstände erst im Frühjahr entfernen (Winterschmuck)

Arten/Sorten:

Die bekanntesten Garten-Sorten sind Kreuzungen von Wildarten aus Nordamerika (A. foeniculum)  und Asien (A. rugosa) hier: Agastache rugosa ‘Blue Fortune’

Name / Wissenswertes:

Außer dem deutschen Namen Duftnessel gibt es eine Fülle weiterer Namen, die allesamt den aromatischen Duft der Blüten, aber auch der Blätter beschreiben. Dabei werden die Agastachen auch schon mal als Minzen oder Ysop benannt: Zwar verwandt, aber ganz andere Arten! Wegen ihres Aromas werden Blätter mancher Sorten getrocknet für Tee benutzt, Blütenblätter als Verzierung und Geschmacksbereicherung für Salate.

Ursprünglich sind die Agastachen zunächst als Bienenfutterpflanzen  zu uns gekommen, bevor ihr Schmuckwert für den Garten auffiel. Der starke Flugbetrieb von Honigbienen, Hummeln und Schmetterlingen zeigt uns, dass es dabei geblieben ist!


Foto:

Michael Stork

 

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