Sonntag 21 Oktober 2018

Dortmunderin veröffentlicht 2. Band über botanisches Phänomen

TitelseiteWer Hexenbesen im Garten hat, will damit nicht Quidditch spielen. Der mittelalterliche Name beschreibt ein botanisches Phänomen, die „Knospenmutation“. Das sind auffallend anders aussehende Zweig-“Büsche“ auf Bäumen oder Sträuchern. Daraus gewinnen Baumschulgärtner das Rohmaterial für Gehölze in Zwerg-, Kugel- oder Säulenform, ideal für kleine Gärten, Straßen und Plätze. Die Dortmunder Autorin Monika Zybon-Biermann präsentiert in ihrem Buch „Neue Bäume für die Stadt“ Laubbäume und Ginkgos in ungewöhnlicher Gestalt.                .

Sarastro-Rundbrief 09/2018

Liebe Pamina, hallo Papageno!
 
“Das war ein super Sommer...”, so fing einmal ein Schlager in den 70ern an. Mich über das extrem niederschlagsarme Wetter auszulassen, spar ich mir dieses Mal, obgleich es mich nicht unberührt lässt. Allein die Regner bewässerten die Topfkulturen stundenlang, jeden Tag, Monat für Monat. Wo das viele Wasser herstammt? Aus einem 70 m tiefen Brunnen. Sorgen über zu wenig Wasser brauchen wir uns zumindest keine machen. Unsere Schauanlagen sehen im Gegensatz zu früheren Jahren himmeltraurig aus, denn diese ausgiebig zu wässern geht mir gegen den Strich. Außerdem kommt man immer wieder ins Staunen, wenn man erlebt, wie schnell sich die Natur wieder erholt. Wir sind über den Sommer hinweg durch ein paar wenige Gewittergüsse vor größeren Trockenschäden verschont geblieben, da sieht es in anderen Gegenden Europas viel trauriger aus, beispielsweise in England, Schweden, im Frankfurter Raum oder in Teilen Nord- und Ostdeutschlands. Aber während ich dir diese Zeilen schreibe, geht gerade ein kräftiger, erlösender Gewitterregen nieder!

Maja Lunde: Die Geschichte der Bienen

UmschlagbildDieser Roman war ein Bestseller des Jahres 2017: Die Handlung startet mit einem Sprung in die Zukunft. Im Jahre 2098, in China, erinnert die Realität in einer Obstplantage keineswegs an romantisches Landleben. Der Alltag der Männer und Frauen, die in Obstbäume klettern müssen, um Blüten zu bestäuben, ist eher armselig und hart. Der Grund: Es gibt keine Bienen mehr.

Deutsch-Niederländisch: Grüne Paradiese am Niederrhein

 Erster Eindruck


Der „Tuin Verheggen“ präsentiert sich auf klassische Weise:
Gartenzimmer, Rasenwege, Insel- und Randbeete
– und immer noch: Buchs!


Vom Ruhrgebiet zum Niederrhein und von dort aus über die Grenze in die Niederlande – das bedeutet eine überschaubare Fahrstrecke. Ideales Ziel also für einen Tagesausflug mit der Gesellschaft der Staudenfreunde (GdS). So machten sich  am Samstag, 15. September, morgens im Rombergpark die in und rund um Dortmund wohnenden Gartenliebhaber auf den Weg, sammelten in Essen die übrigen Teilnehmer ein, um dann die Fahrt nach Westen fortzusetzen. Vier Gärten standen auf dem Programm. Gartenreiseprofis wissen: wer so viel vorhat, braucht Kondition, selbst wenn an den Zielorten keine Gebirge zu erklimmen sind.