Dienstag 19 März 2019

Dortmunderin veröffentlicht 2. Band über botanisches Phänomen

TitelseiteWer Hexenbesen im Garten hat, will damit nicht Quidditch spielen. Der mittelalterliche Name beschreibt ein botanisches Phänomen, die „Knospenmutation“. Das sind auffallend anders aussehende Zweig-“Büsche“ auf Bäumen oder Sträuchern. Daraus gewinnen Baumschulgärtner das Rohmaterial für Gehölze in Zwerg-, Kugel- oder Säulenform, ideal für kleine Gärten, Straßen und Plätze. Die Dortmunder Autorin Monika Zybon-Biermann präsentiert in ihrem Buch „Neue Bäume für die Stadt“ Laubbäume und Ginkgos in ungewöhnlicher Gestalt.                .

Maja Lunde: Die Geschichte der Bienen

UmschlagbildDieser Roman war ein Bestseller des Jahres 2017: Die Handlung startet mit einem Sprung in die Zukunft. Im Jahre 2098, in China, erinnert die Realität in einer Obstplantage keineswegs an romantisches Landleben. Der Alltag der Männer und Frauen, die in Obstbäume klettern müssen, um Blüten zu bestäuben, ist eher armselig und hart. Der Grund: Es gibt keine Bienen mehr.

Anja Birne nahm Dortmunder mit in die Cotswolds

CotswoldsRomantische Dörfer, sattgrüne Hügel, mildes Klima, Bilderbuch-Landschaften: das Vereinigte Königreich bleibt – jenseits vom Brexit-Drama – schon wegen seiner natürlichen Voraussetzungen Mekka der Gartenliebhaber, auch der Dortmunder. Kein Wunder, dass Rosen- und Staudenfreunde der Westfalenmetropole als Abschluss des Vortragsjahres 2018 einen Lichtbildervortrag über eine der schönsten Regionen Englands genossen. Die Staudengärtnerin und Gartenjournalistin Anja Birne aus Ostwestfalen nahm ihre Zuhörer mit auf eine Reise ins Herz von England, die Cotswolds.

Sarastro-Rundbrief 02/2019

Liebe Pamina, hallo Papageno!
 
Sicher denkst du, wir hier ersticken im Schnee! Weit gefehlt. Leider glauben die meisten von deinen Gartenfreunden immer noch, dass Österreich anscheinend gänzlich aus hohen Bergen und tiefen Alpentälern besteht. Aber sicher hast du inzwischen herausbekommen, wo wir liegen, nämlich gleich auf der anderen Seite der Grenze zum Freistaat Bayern, im leicht hügeligen Innviertel. Und hier ist momentan nichts von der weißen Pracht zu sehen! Ganz anders hingegen in der zentralen Alpenregion, du wirst es ja sogar in den Nachrichten gesehen haben. Dort türmen sich die Schneemassen, erreichen nie gekannte Ausmaße, teilweise bis zu 5 m und dicker! Viele Bewohner der Obersteiermark, des Salzburger Landes und Teilen Tirols waren tagelang eingeschlossen, was nur sehr selten vorkommt. Bin schon gespannt auf eine eventuell auftretende Hochwassersituation, die uns im Frühling treffen könnte. Denn der Schnee hat auch den Bayrischen Wald und das nahegelegene Voralpenland fest im Griff, eben nur bei uns nicht, so ähnlich wie im letzten Sommer, wo wir die „ausgewiesene Trockenzone“ waren. Trotzdem sind wir zum Glück mit den Grundwasserständen einigermaßen im Lot, was die normale Jahresniederschlagsmenge anbelangt.