Dienstag 23 Juli 2019

Tipps vom TV-Gartenexperten für Dortmunder Staudenfreunde

Klaus KoerberKlaus Körber (Bild rechts) kennt und mag Bäume wie kaum ein anderer. Als Leiter der Abteilung Obstbau und Baumschule an der Bayerischen Landesanstalt Veitshöchheim bildet er angehende Baumschulmeister aus. Seine Schwerpunkte sind Clematis und Rosen, dazu die Frage, welche Gehölze angesichts des Klimawandels noch in der Stadt überleben können. Der Zwei-Meter-Mann, ein Kerl wie ein Baum, bekannt als Gartenexperte in TV-Sendungen wie "Querbeet", macht sich zunehmend Gedanken über die Zukunft von Bienen. Seine neuesten Erkenntnisse teilte er jetzt mit den Dortmunder Staudenfreunden bei einem Vortrag im Botanischen Garten Rombergpark.

Dortmunderin veröffentlicht 2. Band über botanisches Phänomen

TitelseiteWer Hexenbesen im Garten hat, will damit nicht Quidditch spielen. Der mittelalterliche Name beschreibt ein botanisches Phänomen, die „Knospenmutation“. Das sind auffallend anders aussehende Zweig-“Büsche“ auf Bäumen oder Sträuchern. Daraus gewinnen Baumschulgärtner das Rohmaterial für Gehölze in Zwerg-, Kugel- oder Säulenform, ideal für kleine Gärten, Straßen und Plätze. Die Dortmunder Autorin Monika Zybon-Biermann präsentiert in ihrem Buch „Neue Bäume für die Stadt“ Laubbäume und Ginkgos in ungewöhnlicher Gestalt.                .

Anja Birne nahm Dortmunder mit in die Cotswolds

CotswoldsRomantische Dörfer, sattgrüne Hügel, mildes Klima, Bilderbuch-Landschaften: das Vereinigte Königreich bleibt – jenseits vom Brexit-Drama – schon wegen seiner natürlichen Voraussetzungen Mekka der Gartenliebhaber, auch der Dortmunder. Kein Wunder, dass Rosen- und Staudenfreunde der Westfalenmetropole als Abschluss des Vortragsjahres 2018 einen Lichtbildervortrag über eine der schönsten Regionen Englands genossen. Die Staudengärtnerin und Gartenjournalistin Anja Birne aus Ostwestfalen nahm ihre Zuhörer mit auf eine Reise ins Herz von England, die Cotswolds.

Auch private Ausflüge zu Nachbarn im Westen lohnen sich

SichtachseIn Europa gibt es Gegenden, wo sich besonders viele wunderbare Gärten entdecken lassen. Das ist fast so wie bei einer Grippeepidemie: Der hochansteckende Gartenvirus ergreift einige, um sich dann in der näheren und weiteren Umgebung zu verbreiten. Das flandrische Limburg gehört zu diesen Regionen. Kein Wunder, dass der Landstrich beliebtes Gartenreiseziel ist. Einige Besucher sind so begeistert von dem eigenen Stil und den Talenten der grünen Gestalter im Westen Belgiens, dass sie sich immer wieder auf den Weg dorthin machen. Einer dieser Fans ist der Dortmunder Staudenfreund Gerhard Golak, der jetzt mit Bekannten einen Tagesausflug dorthin unternahm.

Bitte einzutreten – dazu scheint das Bild links aufzufordern. In der Tat fand die hier beschriebene Reise während der Tage der offenen Gartenpforte in der Region statt.