Samstag 20 Januar 2018

EichenkugelnVortrag: „Raumbildende Gehölze für kleine Gärten“

Veranstaltung der Gesellschaft der Staudenfreunde Dortmund, Samstag, 27. Januar

Prof. Dr. Jürgen M. Bouillon, Hochschule Osnabrück, widmet sich einem Thema, das in Städten eine zentrale Rolle spielt: Welche Bäume und Sträucher lassen sich in kleinen Gärten unterbringen, ohne sich zum Problem auszuwachsen? Welche Arten und Kultivare geeignet sind, auf beengtem Raum zu leben, ohne dass man ständig an ihnen herumschneiden muss, schildert der gelernte Gärtner, studierte Landespfleger und Experte für Vegetationstechnik sowie Gehölzverwendung im ersten Vortrag des Jahres 2018 bei der GdS Dortmund. Das Bild rechts zeigt übrigens kugelförmige Eichen. Sie wurden nie geschnitten, da sie von allein ihre kompakte Form behalten.

Prof. Bouillon war bereits als Experte zum immer aktuellen Problem „Giersch“ bei der GdS zu Gast (Siehe auch unseren Bericht „Gärtnern mit Giersch: Mit dem Feind Freundschaft schließen“ unter „Natur und Garten“).

14.30 Uhr, Bildungsforum Schule, Natur und Umwelt, Botanischer Garten Dortmund, Am Rombergpark 35a. Eintritt: 8 €, inklusive Kuchen und Getränke, Nichtmitglieder sind willkommen.


Foto: Monika Zybon-Biermann

Ex-Chemiker und Gartengestalter klärt Stilfragen bei der GdS Dortmund

Dr. Joachim HegmannStellen Sie sich vor, Sie sind ein „geborener Chemiker“. Schon Ihre Eltern erarbeiteten im Großraum Ludwigshafen, Deutschlands Chemie-Hochburg, den Lebensunterhalt in diesem Industriezweig. Können Sie sich vorstellen, nach Jahrzehnten Ihr Berufsleben umzukrempeln und Gärten zu gestalten? Dr. Joachim Hegmann (Bild links) hat es gewagt und verbucht als spät berufener Quereinsteiger bemerkenswerte Erfolge. Naturnahe Entwürfe sind sein Markenzeichen. Der Dortmunder Gesellschaft der Staudenfreunde (GdS) schilderte er jetzt in einem Vortrag seine Sicht auf „New German Style“ und „Dutch Wave“.

Dortmunderin veröffentlicht 2. Band über botanisches Phänomen

TitelseiteWer Hexenbesen im Garten hat, will damit nicht Quidditch spielen. Der mittelalterliche Name beschreibt ein botanisches Phänomen, die „Knospenmutation“. Das sind auffallend anders aussehende Zweig-“Büsche“ auf Bäumen oder Sträuchern. Daraus gewinnen Baumschulgärtner das Rohmaterial für Gehölze in Zwerg-, Kugel- oder Säulenform, ideal für kleine Gärten, Straßen und Plätze. Die Dortmunder Autorin Monika Zybon-Biermann präsentiert in ihrem Buch „Neue Bäume für die Stadt“ Laubbäume und Ginkgos in ungewöhnlicher Gestalt.                .

Sarastro Rundbrief 11/2017

Liebe Pamina, hallo Papageno!
 
Trockener Schatten im Garten stellt sich unter uns Gleichgesinnten als ein Problemkind dar, ja sogar als eine echte Herausforderung. Ganz besonders auch für den professionellen Gartengestalter, welcher gefordert ist, mittels einer sinnvollen Pflanzenauswahl diesen Bereich befriedigend und nachhaltig abzudecken. Aber auch wir, die wir uns passionierte Staudenliebhaber schimpfen, kommen hier ins Stocken und Trudeln. Mit dauerndem Gießen ist es nicht getan, denn unser oberstes Gebot heißt standortgerecht pflanzen und die richtigen Stauden für den jeweiligen Lebensbereich aussuchen!