Sonntag 22 April 2018

Dortmunderin veröffentlicht 2. Band über botanisches Phänomen

TitelseiteWer Hexenbesen im Garten hat, will damit nicht Quidditch spielen. Der mittelalterliche Name beschreibt ein botanisches Phänomen, die „Knospenmutation“. Das sind auffallend anders aussehende Zweig-“Büsche“ auf Bäumen oder Sträuchern. Daraus gewinnen Baumschulgärtner das Rohmaterial für Gehölze in Zwerg-, Kugel- oder Säulenform, ideal für kleine Gärten, Straßen und Plätze. Die Dortmunder Autorin Monika Zybon-Biermann präsentiert in ihrem Buch „Neue Bäume für die Stadt“ Laubbäume und Ginkgos in ungewöhnlicher Gestalt.                .

Rotary-Club stiftet dem Rombergpark 88 Küstenmammutbäume

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BGR-Chef Dr. Patrick Knopf (rechts) begrüßte die Mitglieder des Rotary-Clubs.

 

An der Schondelle wächst ein Wald von Riesen heran: 88 Küstenmammutbäume, gestiftet von den Mitgliedern des Rotary-Clubs Dortmund-Neutor, wurden am Samstagvormittag an den Rand der großen Talwiese im Botanischen Garten Rombergpark gepflanzt. Die Spender selbst, unterstützt vom Gärtner-Nachwuchs der Stadt, griffen zum Spaten, um die erst zwei bis zweieinhalb Meter hohen Jungpflanzen einzugraben. Schon in einigen Jahren werden die in Nordkalifornien heimischen Koniferen gezeigt haben, was in ihnen steckt, da sie jährlich zumindest einen Meter oder mehr an Höhe zulegen. Immerhin müssen sie ihrem Ruf, die höchsten Lebewesen der Erde zu sein, gerecht werden.

Sarastro Rundbrief 04/2018

Liebe Pamina, hallo Papageno!
 
Über das Wetter möchte ich mich am heutigen Tag gar nicht mehr allzu sehr auslassen, denn dies deprimiert uns alle nur unnötig. “Der Frühling kommt bestimmt“ oder „Ich will jetzt endlich Frühling“, tönte es gerade die Tage von allen Seiten, gerade so, als könnten wir den Einzug des Frühlings bestimmen. Die Realität hat sich leider gewandelt: milder Vorfrühling um Weihnachten, im Januar und den halben Februar, erst dann kommt der Winter viel zu spät und mit Macht. Um danach wahrscheinlich gleich nahtlos in den Sommer überzugehen, wir hatten am Berliner Staudenmarkt schon vor Jahren des Öfteren Temperaturen, die an Sommerklamotten denken lassen. Aber auch schon das Gegenteil, ich denke mit Schaudern an dortige, eiskalte Samstage mit Graupelniederschläge, wo ein scharfer Wind unsere stabilen Marktstände um ein Haar wegblies.

Deutschland trifft Japan beim Kirschblütenfest im Botanischen Garten

Stoffregen-Allee
Eine Allee in Rosa –
so sieht die Stoffregen-Allee im April aus.
Hier findet die Eröffnung statt.
Foto: Eberhard Hoffmann

Was machen Japaner im Frühjahr? Wenn die Kirschen blühen, feiern sie ihr traditionelles „Hanami“, was so viel wie „Blüten betrachten“ bedeutet. Am Sonntag, 22. April, lädt der Freundeskreis des Botanischen Gartens zum zweiten Kirschblütenfest in den Rombergpark ein. Das Erste fand 2016 statt. Nach dem musikalischen Auftakt mit dem Chor Canta-Strophe geben der Vorsitzende des Fördervereins, Eberhard Hoffmann und Stadträtin Birgit Zoerner um 11.10 Uhr an der Stoffregenallee im Westen des Parks den Startschuss. Bei dieser Gelegenheit wird auch die erste Dortmunder Kirschblütenprinzessin Ayla Wewer vorgestellt.