Dienstag 17 September 2019

Tipps vom TV-Gartenexperten für Dortmunder Staudenfreunde

Klaus KoerberKlaus Körber (Bild rechts) kennt und mag Bäume wie kaum ein anderer. Als Leiter der Abteilung Obstbau und Baumschule an der Bayerischen Landesanstalt Veitshöchheim bildet er angehende Baumschulmeister aus. Seine Schwerpunkte sind Clematis und Rosen, dazu die Frage, welche Gehölze angesichts des Klimawandels noch in der Stadt überleben können. Der Zwei-Meter-Mann, ein Kerl wie ein Baum, bekannt als Gartenexperte in TV-Sendungen wie "Querbeet", macht sich zunehmend Gedanken über die Zukunft von Bienen. Seine neuesten Erkenntnisse teilte er jetzt mit den Dortmunder Staudenfreunden bei einem Vortrag im Botanischen Garten Rombergpark.

Dortmunderin veröffentlicht 2. Band über botanisches Phänomen

TitelseiteWer Hexenbesen im Garten hat, will damit nicht Quidditch spielen. Der mittelalterliche Name beschreibt ein botanisches Phänomen, die „Knospenmutation“. Das sind auffallend anders aussehende Zweig-“Büsche“ auf Bäumen oder Sträuchern. Daraus gewinnen Baumschulgärtner das Rohmaterial für Gehölze in Zwerg-, Kugel- oder Säulenform, ideal für kleine Gärten, Straßen und Plätze. Die Dortmunder Autorin Monika Zybon-Biermann präsentiert in ihrem Buch „Neue Bäume für die Stadt“ Laubbäume und Ginkgos in ungewöhnlicher Gestalt.                .

Meino Naumanns Roman über ein Ameisenvolk erschien 1992

das reich der schwesternBereits 1992 erschien ein Buch über die erstaunliche Welt der in Völkern zusammen lebenden Insekten, die Leistungen und das soziale Miteinander der kleinen Sechsbeiner, deren zunehmendes Verschwinden uns heute in Sorge stürzt. Der pensionierte Lehrer und Autor Dr. Meino Naumann schildert in seinem Erstlings-Roman „Das Reich der Schwestern“ den Kampf ums Leben und Überleben eines Ameisenvolkes. Die sowohl inhaltlich als auch sprachlich anspruchsvolle Geschichte, damals ein Außenseiterwerk, ist jetzt aktueller denn je.

Sarastro-Rundbrief 09/2019

Liebe Pamina, hallo Papageno!
Momentan herrscht hier ein regelrechtes Wachswetter, wie man sich es nicht besser wünschen könnte. Dies ist längst nicht überall der Fall, denn ich fuhr kürzlich durch Regionen, wo noch stets unsägliche Trockenheit das Landschaftsbild prägt. Besonders der Osten Deutschlands, aber auch einige Gebiete im Frankenland, sowie im Südwesten Deutschlands und an der Ostseite der Vogesen in Frankreich haben schwer mit Wassermangel zu kämpfen. Wir könnten jetzt wieder darüber diskutieren, ob es sinnvoll ist, auf Rittersporn und Phlox auf Dauer gänzlich zu verzichten und dafür wesentlich mehr trockenheitsresistentere Stauden zu setzen oder ob wir ganz einfach einmal unsere Bewässerungsgewohnheiten kritisch überdenken. Aber meine weiteren Gedanken hierzu möchte ich dir zum Schluss erläutern.