Dienstag 22 Oktober 2019

Tipps vom TV-Gartenexperten für Dortmunder Staudenfreunde

Klaus KoerberKlaus Körber (Bild rechts) kennt und mag Bäume wie kaum ein anderer. Als Leiter der Abteilung Obstbau und Baumschule an der Bayerischen Landesanstalt Veitshöchheim bildet er angehende Baumschulmeister aus. Seine Schwerpunkte sind Clematis und Rosen, dazu die Frage, welche Gehölze angesichts des Klimawandels noch in der Stadt überleben können. Der Zwei-Meter-Mann, ein Kerl wie ein Baum, bekannt als Gartenexperte in TV-Sendungen wie "Querbeet", macht sich zunehmend Gedanken über die Zukunft von Bienen. Seine neuesten Erkenntnisse teilte er jetzt mit den Dortmunder Staudenfreunden bei einem Vortrag im Botanischen Garten Rombergpark.

Dortmunderin veröffentlicht 2. Band über botanisches Phänomen

TitelseiteWer Hexenbesen im Garten hat, will damit nicht Quidditch spielen. Der mittelalterliche Name beschreibt ein botanisches Phänomen, die „Knospenmutation“. Das sind auffallend anders aussehende Zweig-“Büsche“ auf Bäumen oder Sträuchern. Daraus gewinnen Baumschulgärtner das Rohmaterial für Gehölze in Zwerg-, Kugel- oder Säulenform, ideal für kleine Gärten, Straßen und Plätze. Die Dortmunder Autorin Monika Zybon-Biermann präsentiert in ihrem Buch „Neue Bäume für die Stadt“ Laubbäume und Ginkgos in ungewöhnlicher Gestalt.                .

Dortmunds Streuobstwiesen sind besondere Lebensräume

 Schafsgeduldige Fotomodelle

Wanderschäfer Christof May (links) hat seinen
lebhaften Treibhund an die Leine gelegt.


Streuobstwiesen sind in einer Großstadt Rückzugsorte für seltene Tiere und vom Verschwinden bedrohte alte Kulturpflanzen. In Dortmund gibt es insgesamt über 100 dieser Anlagen. 51 davon befinden sich in städtischem Besitz. Letztere werden manchmal von Organisationen oder durch private Patenschaften betreut, der größte Teil aber vom Umweltamt. Die Wiesenflächen werden entweder zweimal pro Jahr gemäht oder – das ist die schonendste Methode – durch Schafe beweidet.  Diese werden  von Wanderschäfer Christof May und seinen Hunden von einer Obstpflanzung zur nächsten geführt. Jetzt stellten Umweltamtsleiter Dr. Uwe Rath, die für Reitwege, Landschaftsplanung und Schafe zuständige Christine Schlomberg und Gesa Köster von der Unteren Naturschutzbehörde zwei dieser Projekte in Kirchlinde vor.

Sarastro-Rundbrief 10/2019

Liebe Pamina, hallo Papageno!
Wir befinden uns inmitten der Asternzeit. Um diese Fülle uns zu vergegenwärtigen und sie begreifbarer zu machen, pflanzten wir nahezu unser gesamtes Sortiment samt Neuzugängen auf ein extra Fleckchen Land in unserer Staudengärtnerei. Das ist unglaublich wichtig für uns, um schlechte Sorten aufzulassen und auch für dich als Besucher, um Neuheiten gegenüber älteren Sorten zu vergleichen und dass du in Ruhe nach deinem Geschmack auswählen kannst. Schließlich will man ja seine Stauden auch einmal in ausgewachsener Größe in voller Pracht bewundern, ganz pragmatisch hintereinander und nicht nur in einer Pflanzung. Ein weiterer Sinn liegt auch darin begründet, dass wir wieder zu gesundem Vermehrungsmaterial kommen möchten. Zu Beginn stand alles sehr weit auseinander, inzwischen stoßen sich die Sorten gegenseitig mit ihren ausladenden Blütenzweigen an und man kommt kaum mehr durch!