Dienstag 22 Oktober 2019

Traditionsveranstaltung vor besonderer Kulisse

Kunstwelt

Kühles Regenwetter am Samstag dämpfte das Vergnügen, Sonne und angenehme Temperaturen am Sonntag bügelten alles wieder aus –  wen wundert‘s also: Das 21. Heidefest lockte am letzten August-Wochenende 2018 wieder Massen von Besuchern in den Rombergpark. Man ließ sich Würstchen und Kuchen schmecken; nur die Wespen störten gelegentlich.  Das Heidefest heißt so, weil es vor der Kulisse der künstlichen Heide-Moor-Landschaft stattfindet, mit 7000 Quadratmetern die größte dieser Art in Europa.

Sonne, Hitze und viele Besucher beim Kirschblütenfest

Canta Strophe
Der Chor Canta-Strophe
animierte mit populären Melodien
die Zuhörer zum Mitsingen.

Sonntag, 22. April 2018 fühlte es sich schon beim Start um 11 Uhr eher an wie 22. Juli! Das Thermometer kletterte bis mittags fast bis an die 30-Grad-Marke; am Stand des Freundeskreises im Rombergpark waren die Wasservorräte ausverkauft. Dortmunder, aber auch Gäste von außerhalb waren in Scharen zum Kirschblütenfest in den Botanischen Garten gekommen. Bereits morgens waren die meisten Parkplätze belegt, auf den Zufahrtsstrecken bildeten sich träge Schlangen; Radfahrer hatten Probleme, die total verstopfte Mergelteichstraße zu überqueren. Alles in allem – trotz der Nebenwirkungen des gewaltigen Andrangs: ein Riesenerfolg für die Veranstalter, die sich seit einem Jahr ehrenamtlich auf ihr zweites „Hanami“ vorbereitet hatten.

Deutschland trifft Japan beim Kirschblütenfest im Botanischen Garten

Stoffregen-Allee
Eine Allee in Rosa –
so sieht die Stoffregen-Allee im April aus.
Hier findet die Eröffnung statt.
Foto: Eberhard Hoffmann

Was machen Japaner im Frühjahr? Wenn die Kirschen blühen, feiern sie ihr traditionelles „Hanami“, was so viel wie „Blüten betrachten“ bedeutet. Am Sonntag, 22. April, lädt der Freundeskreis des Botanischen Gartens zum zweiten Kirschblütenfest in den Rombergpark ein. Das Erste fand 2016 statt. Nach dem musikalischen Auftakt mit dem Chor Canta-Strophe geben der Vorsitzende des Fördervereins, Eberhard Hoffmann und Stadträtin Birgit Zoerner um 11.10 Uhr an der Stoffregenallee im Westen des Parks den Startschuss. Bei dieser Gelegenheit wird auch die erste Dortmunder Kirschblütenprinzessin Ayla Wewer vorgestellt.

Rotary-Club stiftet dem Rombergpark 88 Küstenmammutbäume

Start
BGR-Chef Dr. Patrick Knopf (rechts) begrüßte die Mitglieder des Rotary-Clubs.

 

An der Schondelle wächst ein Wald von Riesen heran: 88 Küstenmammutbäume, gestiftet von den Mitgliedern des Rotary-Clubs Dortmund-Neutor, wurden am Samstagvormittag an den Rand der großen Talwiese im Botanischen Garten Rombergpark gepflanzt. Die Spender selbst, unterstützt vom Gärtner-Nachwuchs der Stadt, griffen zum Spaten, um die erst zwei bis zweieinhalb Meter hohen Jungpflanzen einzugraben. Schon in einigen Jahren werden die in Nordkalifornien heimischen Koniferen gezeigt haben, was in ihnen steckt, da sie jährlich zumindest einen Meter oder mehr an Höhe zulegen. Immerhin müssen sie ihrem Ruf, die höchsten Lebewesen der Erde zu sein, gerecht werden.

Senkgärten + Rosenterrassen versteckt wie Dornröschens Schloss

HeckentoreFür eine kleine Pause vor dem großen Spiel ist dies der ideale Ort. Viele Fußballfans, die aus der Dortmunder Innenstadt  Richtung Signal-Iduna-Park wandern, ziehen hier entlang, am Hang zwischen Westfalenhalle und Strobelallee. Die meisten gehen den Weg, ohne zu wissen, dass sie an einem einzigartigen Kulturdenkmal vorbeiwandern ‒ eins, in das sie auch hineingehen könnten, um sich vor dem großen Event einen Augenblick der Ruhe zu gönnen, kostenlos und ohne Umweg.

Die Rede ist von den 1988 unter Schutz gestellten Senkgärten an den Rosenterrassen. Südlich der Westfalenhalle findet man sie. Verborgen wie Dornröschens Schloss hinter hohen Hecken, durch deren Tore man ins Innere gelangt, bilden Rosenterrassen und Senkgärten eine Abfolge von geometrisch angelegten Sälen mit lebendigen Wänden aus Hainbuchen  ̶  alles andere als ein geheimer Garten, aber immer noch nicht allgemein bekannt. Das Foto rechts mit dem Blick Richtung Westen entstand, wie die anderen auch, am 17. November. Die Farben feiern den Herbst.

Vierte Gartenflair rund um Haus Bodelschwingh

Hochbeiniges BegrüßungskommiteePünktlich zum meteorologischen Herbstbeginn am 1. September ging die vierte „Gartenflair“ -Messe im Bodelschwingher Schlosspark mit launischem Wetter an den Start. Was am Freitagmorgen noch ohne Regenschirm betrachtet und erwandert werden konnte, erforderte am Nachmittag schon Humor sowie wetterfeste Kleidung oder einen Platz in einem der großen Zelte.  Stimmungsaufheller gab es in Form von Live-Musik und gastronomischen Angeboten aller Art (Um zu sehen, wie es im Jahr zuvor war, siehe unseren Bericht "Liebeserklärung an ein großes altes Haus").

Erneut zeigte sich der einzige traditionell genutzte Adelssitz der Westfalenmetropole als echter Publikumsmagnet. Die Vorfahren der heutigen Eigentümer, die noch heute hier wohnen, erbauten vor Jahrhunderten die ursprüngliche Wasserburg im Nordwesten der Stadt.

Neue Sammlung aus den Anden-Nebelwäldern

CymbidiumOrchideen faszinieren Menschen seit Jahrtausenden. Sie sind Symbol für Schönheit und Seltenheit; einige stehen im Ruf, besonders pfiffig zu sein; andere sind nützlich. Im Frühjahr 2017  bietet sich in den Pflanzenschauhäusern des Botanischen Gartens Rombergpark erneut Gelegenheit, dieser besonderen Pflanzenfamilie zu begegnen. Die traditionelle Ausstellung steht unter dem Motto „Von Baumriesen und Orchideenzwergen“. Sie wurde am Samstag, 28. und Sonntag, 29. Januar, mit einer gleichzeitigen Verkaufs- und Beratungsaktion eingeweiht und dauerte bis Ende März.

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